Die 4 besten Vibrationsplatten im Test

Mittwoch, 1. August 2012

Nicht bewegen und trotzdem abnehmen? Das versprechen Vibrationstrainer, die ihren Ursprung in der Physiotherapie haben und nun auch den Kampf gegen Köperfett aufnehmen sollen. In der Physiotherapie wurden Vibrationsplatten in der Reha eingesetzt, um vor allem Muskeln nach Verletzungen wieder aufzubauen. Dabei ist de Idee hinter Vibrationsplatten denkbar einfach. Durch das Oszillieren der Platte werden die Muskeln des Körpers so beansprucht, dass sie ständig kontrahieren müssen. Da der ganze Körper schwingt, werden auch nahezu alle Muskeln zum Kontrahieren angeregt. Auch wenn diese Kontraktionen natürlich nicht so intensiv sind wie bei einem Krafttraining mit Gewichten, so wird doch der ganze Körper gleichmäßig trainiert.

Heute findet man Vibrationsplatten oft in gut ausgestatteten Fitnesscentern, aber auch im Heimgebrauch werden sie immer häufiger. Dabei entscheiden sich immer mehr Leute für die Heimvariante, da die Nutzung im Fitnessstudio teilweise sehr teuer ist und auch schon einmal 10 Euro für 15 Minuten Workout kosten kann. In unserem Test stellen wir die besten Vibrationsplatten für zu Hause vor und geben Tipps, die Sie beim Kauf eines solchen Gerätes beachten sollten.

Body Cult VIP 5500 Pro

Dieser Vibrationstrainer ist einer der teuersten, aber auch professionellsten und qualitativ hochwertigsten im Test. Besonders hervorzuheben ist die Stabilität, die ja bekanntlich bei vielen Heimtrainern zu wünschen übrig lässt. Anders der Body Cult VIP 5500 Pro, der besonders robust ist und eine maximale Belastung von 150kg erlaubt. Kunden heben besonders die Qualität der Vibrationsplatte sowie den Service des Herstellers hervor, der sehr schnell bei Problemen mit Material (z.B. Ersatzteile) reagiert.

Urteil:
  • Top Qualität
  • leicht zusammenzubauen
  • sehr robust
  • geräuscharm
  • schnelle Lieferung
  • Trainingseffekt überzeugt Kunden
  • Top Kundensupport
  • 5 Jahre Garantie, Kosten für Ersatzteile und Versand inklusive
  • Preis

AsVIVA Vibrationsplatte IV

Ebenfalls im höherklassigen Preissegment findet sich die AsVIVA Vibrationsplatte IV wieder. Das Gerät ist relativ schwer (115kg), dafür aber entsprechend robust. Die vertikal schwingende Platte lässt sich auf Frequenzen von 25 bis 50 Hz einstellen. Dazu werden vier verschiedene Programme bereitgestellt, die für Ober-, Unter- oder Ganzkörper gedacht sind, sowie ein spezielles Programm für das Bauchtraining.

Urteil:
  • sehr robust
  • Preis / Leistung
  • schnelle Lieferung
  • schwer
  • sollte auf stabilem Untergrund stehen

Skandika Home Vibration Plate 300

Die Home Vibration Plate 300 von Skanidika ist der Kompaktheitssieger in unserem Test. Ohne die sonst üblichen Haltegriffe ist das Gerät besonders platzsparend, aber trotzdem bis 120kg belastbar. In einer Frequenz von 35 bis 50 Hz lassen sich drei verschiedene Programme abrufen, ein viertes kann man selbst programmieren. Dabei lässt sich alles komplett über eine Fernbedienung steuern. Wer Platz sparen möchte und eine Vibrationsplatte für den kleinen Geldbeutel sucht, ist mit dem Gerät von Skandika sehr gut bedient, auch wenn natürlich die Leistung nicht ganz an die der größeren Vibrationstrainer heranreichen kann.

Urteil:
  • Preis
  • sehr kompakt und leicht (nur 15kg)
  • laut, Dämpfungsmatte empfehlenswert

GADGET:FIT Power Vibrationsplatte

Die Vibrationsplatte von GADGET:FIT findet sich im unteren Preissegment wieder und ist im Verhältnis mit nur 27kg ein Leichtgewicht, doch trotzdem sehr standsicher. Die Platte wird von einem 600 Watt Motor angetrieben und kann in 50 verschiedenen Tempostufen betrieben werden. Zusätzlich zur Zeit kann man mit diesem Vibrationstrainer auch seinen Puls messen. Fazit: Für einen sehr geringen Preis erhält man ein gutes Gerät.

Urteil:
  • Preis / Leistung
  • Pulsmesser inklusive
  • sehr leichter, schneller Aufbau
  • sehr leise
  • schneller Kundenservice bei Problemen und Reklamationen
  • Anleitung nur in Englisch
  • Trainingsanleitungen nur dürftig beschrieben

Der richtige Umgang mit Vibrationstrainern

Vibrationstraining klingt sehr einfach: rauf auf die Platte, einschalten und los. Aber ganz so einfach ist es dann eben doch nicht, denn man sollte einige wichtige Dinge beachten, um richtig zu trainieren und vor allem möglichen gesundheitlichen Schäden vorzubeugen. Es gibt Studien, die zeigen, dass Vibrationstraining in bestimmten Frequenzbereichen zum Beispiel dem Knochenabbau entgegenwirkt. Nutzt man hingegen zu starke Frequenzen, kann man auch schnell gesundheitliche Probleme herbeiführen. In jedem Fall sollte man seinen Arzt konsultieren, um festzustellen, ob man Vibrationstraining ohne Bedenken durchführen kann.

Viele Vibrationsplatten liefern eine Anleitung zum Training mit, oft ist diese aber nicht unbedingt ausreichend. Es empfiehlt sich, das Training in einem Studio von einem Trainer erklären zu lassen oder sich ein Buch zum Thema zu kaufen, z.B. das "Handbuch Vibrationstraining: Schwingen Sie mit" von Marco Beutler.

Die auf dieser Seite publizierten Testergebnisse sind Ergebnisse aus eigenen durchgeführten Tests und Erfahrungen zu Produkten sowie eine Sammlung von recherchierten Erfahrungsberichten und Rezensionen einzelner Kunden zu dem jeweiligen Produkt.

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